Warum einen Internetschluss ohne Telekom?

Internet ohne die Telekom zu benutzen? Was vor einigen Jahren noch die Ausnahme war, ist heute immer verbreiteter. Der große Kommunikationsanbieter hatte nie so viel Konkurrenz, wie zur heutigen Zeit. Und mit der Konkurrenz kommen die Angebote, die sich gegenseitig unterbieten.

Die Telekom ist in Deutschland ein Konzern, für den sich vielen Menschen bewusst entscheiden. Sei es aus Gewohnheit oder aus dem Nutzen eines großen Konzerns. Denn mit der Telekom kommen noch viele andere Dienste, außerhalb von Telefon und Internet, die genutzt werden können. Gerade in den letzten Jahren sind der Telekom aber viele Kunden abhanden gekommen – doch woran liegt das?

Dies kann einige Ursachen haben, z.B.

  • Preispolitik
  • Image
  • Mehr Alternativen

Die neue Freiheit des Menschen

Früher war es kaum möglich, sich der Telekom zu entziehen, da sie in vielen Einzugsgebieten des Internets die alleinige Vormacht hatte. Heute sind viele Anbieter hinzugekommen und haben auch ländlichere Gebiete erschlossen. Damit steht es dem Nutzer frei, einen Dienst auszuwählen.

Die Kommunikation zwischen den Menschen ist im Alltag viel unabhängiger geworden, so wie auch die Menschen selber flexibler geworden sind. Es fällt schwer, sich komplett an ein Unternehmen zu binden. Viele möchten sich ja noch nicht einmal an einen Wohnort binden. Außerdem kennt jeder in seinem Freundes- oder Verwandtenkreis mindestens eine Person, die eine schlimme Telekomgeschichte erzählen kann – das steigert nicht gerade das Image der Telekom. All das führt dazu, dass die Deutschen sich nach Alternativen umsehen – und sie auch finden.

Telekom stellt sich selber ein Bein

Internetanschluss ohne Telekom

Mit einer Ansage hat sich die Telekom mit einem Schlag noch unbeliebter gemacht. Im Jahr 2013 hat sie verkündet, dass ab 2017 ihre Internetverbindung gedrosselt wird, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht wird. Dies ist vergleichbar mit den gängigen Internetverbindungen von Smartphones. Auch hier gibt es nur ein bestimmtes Volumen, das frei genutzt werden kann. Danach ist die Verbindung um einiges langsamer. Was beim Smartphone zwar ärgerlich, aber nicht so schlimm ist, kann auf dem Computer wirklich Probleme verursachen. Viele Dienste, wie z.B.

  • Onlinevideotheken
  • Youtube
  • Spiele

benötigen ein hohes Datenvolumen. Doch auch dafür hat die Telekom eine Lösung: eigene Dienste, wie die eigene Videothek machen sich nicht auf dem Datenvolumen-Konto bemerkbar. Was dazu führt, dass Telekom-Kunden eher den eigenen Videodienst benutzen werden, als andere Dienste. Was wiederum gut für die Telekom ist. Nach vielen Protesten, auch von Seiten der Politik, hat die Telekom die Drossel nun wieder entfernt. Am Image hat das aber nichts verändert.

Was ist zu tun?

Jeder kann natürlich selber entscheiden, wen er für seine Internetverbindung bezahlen möchte und wen nicht. Und natürlich gibt es keine Sicherheit, dass andere Internetanbieter sich nicht auch mit schrägen Ansagen unbeliebt machen. Aber es war nie so einfach wie heute, den Internetanbieter zu wechseln. Nicht nur einmalig, sondern immer wieder. Dabei muss nur darauf geachtet werden, dass der abgeschlossene Vertrag dies auch zulässt. Im Prinzip ist es möglich, mehrmals im Jahr den Anbieter zu wechseln. Doch darauf haben natürlich die wenigsten Menschen auch Lust.

In manchen Gegenden, gerade ländlicheren, ist es allerdings nicht so einfach wie in den Großstädten, die mit Angeboten überhäuft werden. Nicht überall gibt es alternative Angebote, aber die kleineren Anbieter tun ihr bestes, auch kleinere Gebiete zu erschließen. Allerdings gibt es im Internet Seiten, die anzeigen, welche Internetverbindungen in der eigenen Gegend vorhanden sind. Es soll niemand sagen, er hätte es nicht gewusst.

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